Montag, 31. Juli 2017

friends of mine


Vorletzte Woche war die "Krebs"-Woche:
Dreimal erfuhr ich, dass im Bekannten- und Verwandtenkreis die Diagnose "Krebs" eingeschlagen hatte.

Kommt mir das nur so vor, oder hat diese Diagnose massiv zugenommen?!
Wenn ich in die beruflichen Leistungsstatistiken in meinem Job schaue, muss ich sagen:
Ja, hat sie.
Ist das, weil es häufiger vorkommt als früher?
Oder lediglich, weil die Diagnostik besser wurde?

Als mich die WhatsApp-Nachricht von B. erreicht, freue ich mich nur sehr kurz - erst einmal, weil ich nach Monaten wieder einmal von ihr höre.
Aber ich weiß auch:
Sie schreibt aufgrund Zeitmangels NUR, wenn es wirklich wichtig ist.
Und "wirklich wichtig", das heißt nach dreißig Jahren, die wir uns jetzt kennen:
Es geht mehr und mehr um Katastrophen.

So auch diesmal.
Ob ich vielleicht demnächst mal die Zeit hätte, ihren Vater anzurufen.
Den Vater meiner ersten richtigen Freundin.
Ihm ginge es nicht gut.
Speiseröhrenkrebs. Und evtl. Metastasen in der Leber.
Operation eher unwahrscheinlich, gleich aus mehreren gesundheitlichen Gründen.
Zum Einen trauen sich die Ärzte dort nicht hin, zum Anderen ist sein Herz nicht das Beste.

Als ich ihn kennenlernte, kam er mir damals sehr erwachsen und alt vor,
der klassische Vater der Freundin halt.
Rechne ich aber nach, staune ich ungläubig:
Er war damals fünf Jahre jünger, als ich es heute bin.
Kann das denn sein, ffs?!

Meine Antwort an sie kommt schnell und ohne groß zu überlegen:
Nix Telefon. Ich fahre hin.
Und hole B. vorher daheim ab - wir fahren zusammen zu ihrem Vater.
Ihre Reaktion ist überschwänglich und klingt sehr erleichtert,
wie ein unausgesprochener Wunsch.

Als ich samstags mittags dort eintreffe, stelle ich fest, wie stark die Jahre
B. gezeichnet haben.
Sehr viele schlaflose Nächte, RedBull-Missbrauch und Sorgen um einen
überfinanzierten, verrotteten und fehlgeplanten Großbau haben ihr Relief gezeichnet.
Nun kommt die Sorge um den Vater hinzu.
Und trotzdem: Eine der schönsten Frauen, denen ich begegnet bin.

Das Haus, welches als Notlösung gedacht war, ist wundervoll eingerichtet.
Ihr Mann ist wundervoll, ihr Sohn ebenso.
Sonnenscheine.
Man spürt, wie sie die Liebe dieser Menschen einatmet und davon lebt.



Ich packe sie ins Auto und wir fahren noch ein paar Orte weiter.
Alle Straßen unterwegs im Westerwald kommen mir vor, als wäre ich noch nie
in meinem ganzen Leben dort gewesen.
(Dabei müsste ich sie kennen.
Mein Vater wohnte nur einen Ort weiter.)

Als wir vorfahren und die Haustür aufgeht, ist die Freude groß - mit MIR hat
hier heute niemand gerechnet.

Es müssen viele Jahre her sein seit dem letzten Mal.
Als ihr Vater aus dem Garten ins Haus hinzukommt, erschrecke ich erst ein bisschen.
Er hat sehr abgenommen und wirkt tatsächlich wie ein Schmerzpatient.

Doch langsam taut er auf, beim Sprechen hält er sich die Halsfalte mit
zwei Fingern fest - sicher entzündliche Schmerzen, ursächlich vom Tumor weiter unten.
Doch bald sind wir in Fachsimpeleien unterwegs und die gute Stimmung lang vergangener Jahre glimmt erneut auf.

Als wir abends essen gehen (chinesisch-mongolisch), ist der Mann wieder mit Leben gefüllt und isst vom Buffet sehr zur Freude von Ehefrau und Tochter mehr als zwei Teller, die ihn sichtlich zu Kräften bringen. Ich bin etwas erleichtert.

Der Abschied vor dem Restaurant mündet noch in einen späten Abend zuhause
bei B. und ihrem Mann mit fantastischem Lambrusco und einem Gespräch zu dritt.
Welches ich sehr genieße.

Aber welches ich noch viel lieber zu ZWEIT allein mit B. geführt hätte.
Da B. und ich nur auf den kurzen Autostrecken allein reden konnten,
musste quasi alles im Gallopp besprochen werden.

Meine Gedanken über eine Neuorientierung im Leben, all inklusive.
Ihre Depression, die Daumenschrauben der Banken.
Meine Depression.
Geld, Kinder, verlorene Träume, wiedergefundene Hoffnungen.

Und zu meiner Überraschung zweifelt sie meine nur kurz zusammengerauften Beweggründe
nicht einmal eine einzige Sekunde an, hinterfragt sie nicht.
Es scheint fast, als hätte sie darauf gewartet.

Die Nachtruhe beginnt entsprechend spät und ist sehr kurz.
Das fremde Bett, die vielen Gedanken, die Musik vom Feuerwehrfest zwei Ortschaften weiter...

Andernmorgens bin ich -wie immer- der Erste, der wach ist und geduscht in der Küche steht.
Ich komme zum Glück sofort mit dem Siemens-Kaffeevollautomaten zurecht.

Mit der heißen Tasse in der Hand trete ich hinaus auf die Terasse.
Der riesige Garten.
Das Rascheln des Seegrases hinter mir.
Der Schatten des Sonnensegels.

Hier fühle ich mich sogar wohl.
Und gehustet hab ich hier so gut wie gar nicht.

Ganz leicht fällt mir der Abschied nach dem Frühstück nicht.



Samstag, 29. Juli 2017

record perspectives ( III )


[ ...und die letzten
Albumcover, die noch raus müssen.
Enjoy. ]













Freitag, 28. Juli 2017

Screenshotfriday KW 30


[ ...und wer weiß, wofür
die abgelaufene Woche gut war.

Es gab Arzttermine, Untersuchungen, Empfehlungen.
Nicht alle habe ich befolgt.

Viele Gedanken durchstreifen derzeit meinen Kopf.
Wer weiß, wie viele davon einen Impuls haben werden
auf meine Zukunft? ]




 











Donnerstag, 27. Juli 2017

Schattenspiele


In den späten 70ern hatte das Comicmagazin "MAD" mal eine geniale Idee:
Comicstrips mit doppelbödigem Inhalt.

Einem Vordergrund und einem (abweichenden) Hintergrund, den die
SCHATTEN der gezeichneten Figuren abbildeten.
Und der meistens (das war eben die Kunst) das Gegenteil des Vordergrundinhaltes darstellte.

Daran musste ich neulich wieder denken, bei diesen Bildern.
Eines davon ist mein absoluter Favorit.

Sie erraten, welches.
Nicht.












Mittwoch, 26. Juli 2017

5 lives encore



[ Nach langer Pause mal wieder ein bisschen
Bildungsblog-content.

Auch diese 5 Persönlichkeiten waren ein Leserwunsch -
erfüllt mit der kleinen Verzögerung von mehr als sechs Monaten.


Sie sehen, mein Langzeitgedächtnis funktioniert.
Und meine Versprechen.

Das war übrigens (erst mal) das letzte "5 lives".
Die Recherchen und Zusammenfassungen dauern echt EWIG.  ]


Luisa Francia 

Theaterautorin, Drehbuchautorin, Filmregisseurin, Buchautorin (mehr als 30 Veröffentlichungen, Malerin.
Und vor allem: Hexe.

Erst studierte Germanistin, veröffentlicht sie Anfang der Achtziger ihr erstes vielbeachtetes Printwerk über die spätmittelalterliche Hexenverfolgung. Danach folgen Reisen um die Welt, vor Allem Afrika.
Sie traf dort afrikanische Hexen, entdeckte die Magie für sich - und lernte zaubern.

Ihre Begegnungen und Beobachtungen aus der Zeit in Afrika werden als schonungslos und intensiv, als betroffenmachend zusammengefasst. Die eher auf New Age und grenzwissenschaftliche Veröffentlichungen spezialisierten Verlage fassten Ihre Darstellung über Afrika im Buch XAMUMA beispielsweise zusammen mit "ein verdörrter, vergifteter Kontinent, nach wie vor die Müllkippe der westlichen Welt, zum Totenhaus bestimmt."


Ihre Bücher wenden sich an Frauen - und fordern jede Frau auf, die eigenen magischen Fähigkeiten in sich zu erspüren, zu erwecken und auch zu nutzen.
"Es ist der Mangel an Einbildungskraft, der die Menschen zu Idioten macht. Und ich bin überzeugt, dass Frauen, die ihre 5 Sinne gebrauchen, die Fähigkeit haben, ihre Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Francia betont immer wieder den handwerklichen Charakter der Magie und des Zauberns.
Sie widerspricht damit Susan Leybourne, Englands bekanntester Hexe, die auch offiziell von Universitäten und Polizei beauftragt und um Unterstützung gebeten wird (Prüfungsängste wegzaubern, Kriminalfälle lösen usw...) - diese vertritt die Auffassung, dass Magie und Hexerei nur einem kleinen Kreis von Auserwählten zuteil werden kann.

Sie sagt:
"Magie ist für mich Kommunikation in allererster Linie - das heißt, fast so etwas wie eine Übersetzungsarbeit, die Sprache von anderen Wesen verstehen lernen: Steinen, Pflanzen, Tieren. Und es ist für mich auch ein Handwerk: Rufen. Bannen. Binden. Lösen. Wandeln "

Auf JuhTjuhb finden Sie eine alte, aber interessante Doku zu der Dame und zu modernen Hexenzauber.


Charles Bukowski

Deutscher "Dichter und Schriftsteller", gestorben 1994.
Gilt laut Kritikern als "vielleicht nicht der meistgelesenste, aber in Buchhandlungen der am Häufigsten geklaute Autor der Vereinigten Staaten."
Lebte ab seinem 3. Lebensjahr in den USA, ging dort zur Schule (mit einem kompletten Jahr Ausfall wegen Akne) und studierte danach Journalismus.

Mangels schriftstellerischem Erfolg in seinen jüngeren Jahren arbeiete er mehrheitlich bei der Post als Briefzusteller, nach einer Pause später wieder als Briefsortierer.
Er bereiste einige Großstädte an der Ostküste, wo er für eine überschaubare Zeit tätig war und danach weiterzog.

Dass er mehrfach wegen Trunkenheit aufgegriffen wurde und gleichermaßen Gefängnis und Psychatrie schon als junger Mann von innen kannte, trug dazu bei, dass er bei seiner späten Musterung (im Alter 23) als für den Wehrdienst psychisch untauglich eingestuft wurde.
Erst seine letzte Beziehung (bis zu seinem Tod) hielt länger als 3 Jahre.

Als "Schreibweltmeister im Schergewicht" charakterisiert, zeichnen sich seine Bücher aus durch eine harte, scharfe Sprache und Situationsbeobachtung und keinerlei Auslassung aller menschlichen Schattierungen.

Eines der bekannteren Werke, "die Fickmaschine", kriegen Sie entweder im Buchladen oder Sie schauen beim Captn vorbei - dort steht unter Anderem dieses Werk (passend) rechts unter der Alkoholbar^^.

Ein Rezensent schrieb darüber:

Bukowskis Alter Ego quält sich als Kid Stardust im Schlachthaus mit den Ochsenhälften ab,
lebt in Persona in einem Hurenhaus, wird von seiner nymphomanen Geliebten in einen Dildo-Menschen verwandelt und lernt in einem Hotelzimmer die absolute Sexmaschine kennen".

Seinem Image als krakeelender Alkoholiker wurde er mehr als einmal gerecht.
Im Jahr 1978 gab es eine öffentliche Vorlesung in der Hamburger Markthalle, zu der
er darauf bestand, einen Kühlschrank neben den Tisch gestellt zu bekommen.
"Damit der Nachschub an Müller-Thurgau nicht abriss", schreibt Wikipedia dazu.

Sein bisweilen exzessiver Lebenswandel zeichnete sich früh in sein Gesicht.
Ein Foto von ihm im Alter 68 zeigt einen Mann, den man ohne Weiteres auf Mitte 80 schätzen würde.
Er starb im Alter von 73 Jahren an Leukämie.


Lew Tolstoi

Russischer Schriftsteller und Gesellschaftsreformer, schon zu Lebzeiten ein Star, gestorben 1910.
Zu den bekanntesten Werken zählen "Krieg und Frieden", "Anna Karenina" und "Der Tod des Iwan Iljitsch".
Tolstoi wuchs adelig auf, verlor aber mit 2 Jahren die Mutter und mit 9 Jahren den Vater.
Weibliche Verwandte erzogen ihn, schon mit 15 ging er zur Universität und studierte erst orientalische Sprache, danach Recht, was er vermutlich abbrach.

Er kehrte auf das geerbte Landgut zurück und verbrachte -je nach Quelle- die nächsten Jahre mit Müßiggang und Spielschulden, oder aber mit dem Versuch, die Lebenslagen seiner 350 mitgeerbten Leibeignen zu verbessern.

Mit 23 kam er zum Militär und ließ sich dort in aktives Kriegsgebiet versetzen.
Die Erlebnisse dort sollten ihn ein Leben lang prägen. Seine realitischen Schilderungen
der Kriegsereignisse machten ihn schnell als Schriftsteller bekannt.

Nach dem Rückzug aus dem Militärdiesnt bereiste er einige Jahre Westeuropa und fand zunehmend Gefallen an der Idee der breiten Bildung und Verbesserung der Lebensumstände für die darbende Landbevölkerung.
Wieder daheim begann er, Schulen zu Gründen und selbst Schulliteratur zu verfassen.

Mit 34 heiratete er eine 18-jährige Deutschstämmige, die ihm 13 Kinder schenkte.
In diesen Jahren enstanden seine großen Romane, die ihm endgültig literarischen Weltruhm einbrachten.

Hatte er noch Mitte der 1850er Jahre notiert "Es gibt etwas, das ich mehr liebe als das Gute, und das ist RUHM", änderte sich Ende der 1870er  mit Eintritt einer persönlichen Anschauungskrise sein Wirken:
Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehrfach die Ungleichheit der Lebensverhältnisse im Land angeklagt, auf Fleischgenuss und Völlerei konsequent verzichtet und begonnen, die Verhältnisse und Gewohnheiten in den Herrenhäusern anzuprangern.

Ab 1881 wurde die Lage kritisch für ihn, da er sich nun auch begann, mit der orthodoxen Kirche anzulegen, deren ritueller Prunk und starre Hierarchie er den einfachen Weg der schlichten Lehren Jesu gegenüberstellte.

1882 nahm er als Gehilfe bei der Volkszählung in Moskau teil,  das Elend der Arbeiter, welches er dabei sah, übertraf das der armen Bauern nochmals, seine Stimme gegen die Ungleichheit wurde lauter.
Im gleichen Jahr wurde er unter polizeiliche Überwachung gestellt, zu oft hatte er seine Mittel
und seine Prominenz genutzt, um medienwirksam auf politisch verfolgte Inhaftierte aufmerksam zu machen und sie freizubekommen.

Seine nächsten Romane wurden am Tag der Veröffentlichung verboten, 1901 exkommunizierte ihn die Kirche. In seinem Antwortscheiben bezeichnete er die kirchliche Lehre als eine Ansammlung groben Aberglaubens und Magie.

1908 überwarf er sich mit seiner Frau, die sich weigerte, seine dem russischen Volk überlassenen (millionenschweren) Werke als Volkseigentum anzuerkennen, woraufhin er mit seiner jüngsten Tochter und seinem Arzt in einem (offenen) Zug floh und unterwegs an Lungenentzündung starb.




Frida Kahlo

Bekannteste mexikanische und südamerikansiche Malerin gestorben 1954.
Ihre Kindheit verbringt sie in einem sechs-Mädchen-Haushalt, ihr Vater bringt ihr ab ihrem sechsten Lebensjahr das fotografieren, entwickeln, retuschieren bei.

Im gleichen Jahr erkrankt sie an Kinderlähmung und behält ein dünneres und kürzeres Bein davon, was sie nicht von sportlichen Aktivitäten abhält (Laufe, Schwimmen).

Mit 18 erleidet sie bei einem Busunfall schwere Verletzungen, in deren Folge
sie kinderlos bleibt, aber viel schlimmer noch immer wieder lange Zeiten in einem Metallkorsett oder Körpergips liegend verbringen muss.
Aus Langweile beginnt sie vom Bett aus, zu malen.
Sie entwickelt sich zu der bedeutendsten Surrealistin ihrer Zeit.

Anfang ihrer 20er heiratet sie den 20 Jahre älteren Maler Rivera, dessen häufige Abwesenheiten und Affären sie in den Alkohol, die Malerei und eigene zahlreiche Affären triben, unter Anderem mit dem späteren deutschen Kunstsammler Berggruen, aber auch mit anderen Frauen.

In ihren Bilder verarbeitet sie ihre Eheprobleme, ihre Schmerzen und ihre Kinderlosigkeit, viele davon sind Sebstportraits.

In den 30er-Jahren unterstützen ihr Mann und sie den russischen Revolutionär Trotzki,
mit dem sie viel Zeit verbringen.
Der chronische Leidensweg beginnt seinen Tribut zu fordern:
Auf Fotos der VOGUE in ihrem 30. Lebensjahr sieht Kahlo bereits deutlich gezeichneter und verhärmter aus als noch 5 Jahre zuvor, drei Jahre nach ihrer Hochzeit.

Als kurz vor ihrem Tot -nach etlichen Wirbelsäulen- und Bein-OPs- ihre erste Einzelausstellung in ihrer Heimat gezeigt wird, lässt sie sich im Bett zur Eröffnung tragen - kurz zuvor war ihr der Fuß amputiert worden.
Von der Unterschenkelamputation unmittelbar danach erholt sie sich nicht mehr,
sie stirbt kurz nach ihrem 47. Geburtstag an Lungenembolie oder Selbstmord (eine klärende Obduktion wurde von ihrem Mann abgelehnt).



Carole Lombard

U.S-Filmsuperstar der 30er Jahre, Ehefrau von Clark Gable, bestbezahlter weiblicher Filmstar ihrer Zeit.
Vermutlich die schönsten blauen Augen, die dieser Planet jemals bei einer Frau gesehen hat.
Gestorben mit 33 Jahren bei einem Flugzeugabsturz.

Erster Filmvertrag mit Fox im Alter von nur 16 Jahren. Zu ihrer Spezialität werden Liebeskömödien, und Screwballkomödien.
Nachdem ihr Vertrag mit 29 Jahren ausläuft, lässt sie sich für einzelne Rollen
individuell verpflichten und wird so zu bestbezahlten Schauspielerin ihrer Zeit.

Dadurch gelingt ihr auch der Sprung in ernsthaftere Rollen.
Sie spielt an der Seite von Cary Grant und James Stewart, erhält mit 29 Jahre eine Oscarnominierung als beste Hauptrolle und heiratet mit 31 Clark Gable, mit dem zusammen sie als die 30er-Jahre-Ausgabe von Brad Smith und Angelina Jolie gilt (sie spielen enefalls gemeinsam in der 30er-Jahre-
Version von "Mr. and Mrs. Smith").

Mit Alfred und Alma Hitchcock sind Beide befreundet, als Hitchcock einmal im Spaß bemerkt, Schauspieler seien "eigentlich nur Vieh", lässt Carole bei seinen Dreharbeiten zu "Mr. and Mrs. Smith" 3 Kühe am Set aufmarschieren - mit Namensschildern der Schauspieler auf dem Fell.


Clark Gable betrügt sie mit seiner 21-jährigen Filmpartnerin Lana Turner, es kommt zum Streit zwischen dem Ehepaar.
Am nächsten Tag muss Lombard auf eine Tour um Gelder für Kriegsfonds einzusammeln,
von der sie schnellstmöglich zurückkehren will, um die Ehe mit Gable zu retten.

Aus diesem Grund wählt sie einen Flug anstelle der Rückfahrt nach Kalifornien mit dem Zug, obwohl sie bereits die Zugtickets hat.
Sowohl ihre Mutter als auch der Filmpublisher sind dagegen, er selbst hatte eine Vorahnung, das Flugzeug würde abstürzen.

Lombard besteht auf das Werfen einer Münze, sie gewinnt, alle gehen an Bord.
Aufgrund ihres sehr umfangreichen Gepäcks hat die Maschine von vorneherein zu wenig Sprit und muss zwischentanken, bei dem dafür vorgesehenen Flughafen fallen aber die Landelichter aus.
So muss die Maschine umgelenkt werden, auf dem Weg über die Bergspitzen Nevadas stürzt die Maschine ab und begräbt alle 19 Insassen inklusive der 31-jährigen Lombard.

Der erschütterte Clak Gable reist zur Unfallstelle und besteigt sie, um die Überreste seiner Frau zu bergen und sie zu begraben.
Zwar heiratet er noch zwei Mal (Frauen, die Carole Lombard ähneln), aber zu seinem Tod 1960 verfügt er, neben Lombard beerdigt zu werden.




Dienstag, 25. Juli 2017

such & find ( reloaded )


Willkommen im elektrischen Zirkus.
Bestaunen Sie Zauberhaftigkeiten.
Merkwürdigkeiten.
Artistik.
Monströsitäten.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie.
Wie in allen guten Pornos.


Und erleben Sie die Wunder der Natur.
Wie die Erdenmutter Google die Suchenden auf ihrem Floß
durch das Meer der Orientierungslosigkeit hierhin geleitet.

Zu der Insel des Hedonismus,
zum Quell der unentdeckten Weisheiten,
zum Humor der endgültig Verlorenen:


Zum SoulBlog.


Willkommen - im elektrischen Zirkus.*
Hier die Menuliste der Angestrandeten:


  • chris cornell atavin
Also erst mal: Es heißt richtig ATIVAN.
Ein Benzodiazepin.
Erfolgversprechender wäre btw die Suche nach dem
in Europa gängigen Namen gewesen: LORAZEPAM.
Und ja, Chris Cornell hat 2 Pillen davon von
einem bodyguard bekommen. Sein Pech.

  • leuchtende titten 
...wären mal echt ein Traum: Wieso kann man in
diese hübschen Silikonkissen nicht auch noch ein paar
LEDs einbauen, die leuchten, wenn die Dinger hüpfen?!

Spaß beiseite (und Titten sind ja toternst!),
ich weiß, wonach Du gesucht hast
  • schneckengehege
Na endlich fragt mal jemand, wie es
den Mädels geht im Garten!
Dieses Jahr ist kein gutes Schneckenjahr, es war zu trocken.
Wenige Weinbergschnecken, dafür viele Kleinere
mit dunklen Häusern. 
  • content
 ...ja, genau:
Hier bist Du richtig. Täglich.
  • das ist froggi 3 tage glück
 Mit SO einem Scheißdreck fängt man auch
echt nur noch die Generation 60+.
Das ist so was Ähnliches wie früher der Kettenbrief.
Wenn man so will ein social media noob filter.
Dank der Omis und Opis auf Fratzenbuch aber viraler.
Wenn Sie so was erhalten: Absender blocken und entfrienden.
  • soulweeper rain
Ja, das bin ich. Früher hieß ich anders.
Weiß aber auch jeder hier. 
  • herrliche tittenfotos
Sie werden lachen:
Auf kindgirls_punkt_com gefällt mir
kein.einziges.Mädchen.mehr.
Sind mir alle zu flach.
Ich bin verloren. 
  • nelly von sachsen blog 
Bin erst selten bisher so interessiert gewesen zu erfahren,
wie der Mensch behind the blog wohl IN LIVE aussieht.
Aber interessant, dass diese Suche HIERher geführt hat.
Statt hierhin, wo sie hin gehört.
  • erstelldatum:gestern
DAS trifft auf etwa 95% aller meiner posts zu. 
  • endlich urlaub
Ehrlich, den Satz hab ich NOCH NIE
in meinem Leben gedacht.
Ich zähle nicht die Tage bis zum Urlaub.
  • size does matter
...ist eine meiner zentralen Einstellungen,
in vieler Hinsicht: Autos, Brüste, Gärten, Boote, Schwänze,
iPads, Gitarrenverstärker, TVs...ich könnte EWIG  weiter aufzählen.
  • warteschleife urologie stühlinger
GUTER Suchbegriff, das war ein MEISTERwerk
von Dr. Fritzsche! Hier entlang, bitte
  • ich mag es hart herford
Bin beim Nachrecherchieren ein WENIG überrascht gewesen,
dass man bei QUOKA auch Sexkontakte inserieren darf?!
Sorry, ich bin zu old school für diesen Scheiß,
aber bitte, wenn's denn sein muss
  • bier titten dann urlaub 
Ja, da bin ich jetzt wieder voll dabei, irgendwie,
auch wenn ICH eine andere Suchreihenfolge gewählt hätte
("Urlaub, dann Titten Bier").
Hört sich an nach tollen 4 Tagen auf Malle.
Kommt jemand mit?


* Das ist stets das erstes Lied nach dem Wochenende,

wenn ich montags morgens im Auto wieder in meinen

von elektronischen controlling-Medien geprägten
Affenzirkus auf die Arbeit fahre.

Mein persönlicher "electric circus".


Es gibt fast keinen besseren Opener,

weder für ein Konzert noch für einen ersten Arbeitstag.



Wenn Sie das Stück haben möchten,

klicken Sie hier und danach auf das grün unterlegte "Weiter".






Samstag, 22. Juli 2017

record perspectives ( II )



[ Nach dieser Woche wahrlich geboten:
Cool-down-content. Für Ihre strapazierten Phantasien.


Teil 2 der Ansammlung
von Kreativität anderer Menschen
in Form von Albumcovern.

Schönes Wochenende! ]